Startseite 2017-01-18T17:28:43+00:00
Herzlich Willkommen auf dem Blog der Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe / Hamburg und die frühe Globalisierung“ der Universität Hamburg.
Unter der Leitung Prof. Dr. Jürgen Zimmerers untersucht die Forschungsstelle die Verbindungen und Nachwirkungen des Kolonialismus in Hamburg, Deutschland und den ehemaligen Kolonien. Die Forschungsstelle wird dabei die Dynamiken, Repräsentationen, Nachwirkungen und Kontroversen des (deutschen) Kolonialismus und der Globalisierung (oder richtiger: der Kolonialismen und Globalisierungen) in Vergangenheit und Gegenwart und ihre komplexen Verbindungen und Bedeutungen für postkoloniale Gesellschaften an exemplarischen Fallbeispielen erforschen.
Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich an der Diskussion zu beteiligen und uns Kommentare hier im Blog oder auf Facebook zu hinterlassen. Sollten Sie uns schreiben wollen, so nutzen Sie bitte das Kontaktformular.
Welcome to the blog of the Research Centre “Hamburg‘s (post-)colonial legacy/ Hamburg and early globalization” of the University of Hamburg.
Under the directorship of Prof. Dr. Jürgen Zimmerer the Research Centre investigates the connections and the aftermath of colonialism in Hamburg, Germany and the former colonies.
On these pages we will examine the dynamics, representations, legacies and controversies of the globalization and (German) colonialism (or more correctly, the globalizations and colonialisms) past and present and their complex connections and meanings for postcolonial societies using the example of Hamburg.
We invite you to participate in the discussion and to leave us comments here on the blog & on facebook. If you want to write us, please use the contact form.

Prof. Dr. Jürgen Zimmerer im Interview mit dem WDR: „Afrikabeauftragter nicht mehr tragbar!“

By | Oktober 12th, 2018|Categories: Allgemein|

Der Vergleich des Kolonialismus mit den Auswirkungen des Kalten Krieges, den der Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, in der B.Z. machte, ist absurd. Prof. Dr. Jürgen Zimmerer analysiert als einer der ersten die geschichtsrevisionistische Position Nookes. Er identifiziert auch die politischen Absichten in der Geflüchtetenpolitik, die Aussagen zugrunde liegen. Zum Interview im WDR

Prof. Dr. Jürgen Zimmerer: Der Afrika-Beauftragte der Bundesregierung ist untragbar

By | Oktober 11th, 2018|Categories: Allgemein|

Am Wochenende gab der persönliche Afrikabeauftragte von Bundeskanzlerin Merkel, der CDU-Politiker Günter Nooke, der B.Z. ein Interview, in dem er die Auswirkungen des Kolonialismus herunterspielte und diesem zugute hielt, Afrika aus „archaischen Strukturen“ befreit zu haben. Prof. Dr. Jürgen Zimmerer analysiert dieses Interview in seinem Gastkommentar für die taz und zeigt, warum Nooke dieses kolonialverklärende Geschichtsbild für seine Positionen in der Geflüchtetenpolitik braucht. Zum Artikel in der taz

#4 ReprÆsentationen: Ein Interview mit Dan Thy Nguyen – Performancekünstler und Autor des Stücks Sonnenblumenhaus

By | Oktober 11th, 2018|Categories: Allgemein, Hamburg Open Online University, Interview|Tags: , , , , , , , , |

  Die Stadt Umdenken_Repenser la ville_ Ein Projekt des Virtuellen Partizipationslabors Postkoloniales Erbe Autorin: Tania Mancheno   Dan Thy Nguyen © Henrike Schunk Die Reihe #Repræsentationen präsentiert diese Woche einen Podcast mit dem Hamburger und darstellenden Künstler Dan Thy Nguyen. Nguyens Performances und Theaterproduktionen haben in der letzten Zeit viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. In seinem Stück Sonnenblumenhaus behandelt Nguyens die Gewalt der Progrome gegen Asylbewerberheime. In seinem Solostück denken was tommorrow kreiert er eine poetisch-ironische, biografische Darstellung der politisch bedingten Flucht aus Vietnam nach Deutschland. Im Gespräch mit Tania Mancheno beschreibt Nguyen seine persönlichen Erfahrungen mit den [...]

„Afrika ist ein Kontinent, der über Jahrhunderte hinweg auf vielfältige Weise in Mitleidenschaft gezogen wurde – durch den Kolonialismus und den Sklavenhandel.“ Prof. Dr. Jürgen Zimmerer im Interview mit den Salzburger Nachrichten

By | Oktober 10th, 2018|Categories: Allgemein|Tags: , , , |

„Wir sehen nur die Zeit nach der Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten, statt zu sagen, dass es hier Ursache und Wirkung gibt; dass heutige Verhältnisse einen historischen Vorlauf haben“, sagt Prof. Dr. Jürgen Zimmerer in einem ausführlichen Interview über die Nachwirkungen des Kolonialismus bis in die heutige Zeit. Eine der Hinterlassenschaften sieht er im Versagen der Kolonialmächte, eine starke Zivilgesellschaft hinterlassen zu haben, die als Gegengewicht zu autoritären Entwicklungen hätte dienen können. Dazu käme das Nachwirken kolonialer Vorstellungen und Strukturen: „Heute sieht man, dass die nicht aufgearbeitete europäische Kolonialgeschichte und das Weiterwirken rassistischer Vorstellungen über Afrika im Grunde Europa hindern, eine [...]

Tagungsbericht: „Die Säule von Cape Cross – Koloniale Objekte und historische Gerechtigkeit“ im Deutschen Historischen Museum, Berlin, am 7.6.2018

By | Oktober 9th, 2018|Categories: Allgemein|Tags: , , , , |

Von Hannah Feder Unter dem Titel „Die Säule von Cape Cross – Koloniale Objekte und historische Gerechtigkeit“ fand sich eine Gruppe von Expertinnen und Experten aus Politik, Universitäten und Museen aus Afrika und Europa zusammen, um im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums (DHM) zu diskutieren, was mit einer steinernen Wappensäule, die in kolonialen Kontexten in die Bestände des DHM gelangte, geschehen soll. Das DHM steht schon seit geraumer Zeit in Kritik für die Darstellung des (deutschen) Kolonialismus in der Dauerausstellung des Hauses[1]. Auch nach der Sonderausstellung „Deutscher Kolonialismus. Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart“ 2016/17 bleibt die Dauerausstellung und damit auch [...]

Meet our Team: Dr. Markus Hedrich

By | Oktober 4th, 2018|Categories: Allgemein, Meet our Team|

Dr. Markus Hedrich arbeitet an einer (post-)kolonialen Geschichte des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin. Ziel des Projekts ist eine Wissenschafts- und Institutionengeschichte des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin in vier politischen Systemen (Kaiserreich, Weimar, NS und BRD), die das „Hamburger Tropeninstitut“ in vielerlei Hinsicht als Transmissionsriemen kolonialen und postkolonialen Wissens begreift. Foto: (c) Markus Hedrich „Das zur Zeit des Hochimperialismus gegründete Hamburger Tropeninstitut ist Schnittpunkt vielfältiger kolonialer Diskurse“, erläutert Markus Hedrich seine Motivation: „Zugleich stellt das BNI in der (post-)kolonialen Erinnerungslandschaft einen fundamentalen blind spot dar, der dringend der wissenschaftlichen Aufarbeitung bedarf.“ Markus Hedrich ist gebürtiger Hamburger, dessen Familie viele Mediziner aufweist: [...]

Ausschreibung: wiss. Mitarbeiter/in im Projekt „Museumssammlungen im Spannungfeld der sich etablierenden kolonialen Situation. Die Afrika-Sammlungen des Übersee-Museums Bremen aus den ehemaligen Kolonien“

By | Oktober 2nd, 2018|Categories: Allgemein, Stellenangebot|

Ab dem 01.01.2019 ist in dem Projekt „Museumssammlungen im Spannungfeld der sich etablierenden kolonialen Situation. Die Afrika-Sammlungen des Übersee-Museums Bremen aus den ehemaligen Kolonien“ die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters gemäß § 28 Abs. 3 HmbHG (Hamburgisches Hochschulgesetz) zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 13 TV-L. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden. Die Befristung des Vertrages erfolgt auf der Grundlage von § 2 Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Die Befristung ist vorgesehen für die Dauer von 2 Jahren. Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden [...]

Unrechtmäßige Erwerbungen kolonialer Objekte: stellt sich Deutschland seinen Gedächtnislücken, fragt Le Monde unsere Mitarbeiter

By | September 27th, 2018|Categories: Allgemein|Tags: , , , |

Die aktuelle Diskussion um Raubkunst, Restitution und den adäquaten Umgang mit Objekten aus kolonialen Kontexten in deutschen Museen und Sammlungen wird auch außerhalb von Deutschland verfolgt. Anlässlich der Eröffnung der neuen Ausstellung „Werkstatt Prolog“ im Leipziger Grassi Museum, nimmt Le Monde die klaffenden „Gedächtnislücken“ und Initiativen zur Forcierung kolonialer Provenienzforschung ins Visier und hat dazu u.a. Prof. Dr. Jürgen Zimmerer und Jean Ndzodo Awono, Mitarbeiter in unserem Provenienzforschungsprojekt am Bremer Übersee-Museum, interviewt. Zimmerer konstatiert, dass die Mehrheit der Museen und Sammlungen nicht genau wüsste, was alles in ihrem Besitz sei und ortet Desinteresse an kolononialer Provenienzforschung: « Les travaux sur les [...]

#3 ReprÆsentationen: Ein Interview mit Dr. Elina Marmer – Mitglied des Autor*innenKollektiv Rassismuskritischer Leitfaden

By | September 26th, 2018|Categories: Allgemein, Hamburg Open Online University, Interview, Podcast|Tags: , , , , , , , |

  Die Stadt Umdenken_Repenser la ville_ Ein Projekt des Virtuellen Partizipationslabors Postkoloniales Erbe Autorin: Tania Mancheno   Elina Marmer © Elina Marmer Diese Woche präsentiert die Podcastreihe #ReprÆsentationen ein Interview mit der Hamburgerin Dr. Elina Marmer. Dr. Elina Marmer hat intensiv über Rassismus in deutschen Schulbüchern geforscht und geschrieben. Zu ihrer Veröffentlichungen zählen u.a: Rassismus in deutschen Schulbüchern am Beispiel von Afrikabildern (2013) und (zusammen mit Papa Sow) African history teaching in contemporary German textbooks: From biased knowledge to duty of remembrance (2013). Sie ist Mitglied des Autor*innenKollektiv, welches im 2015 den Rassismuskritischen Leitfaden für Schulen herausbrachten.   

#2 ReprÆsentationen: An Interview with Zakarias Mohamed Ali – Member of the Archive of Migrant Memory in Rome

By | September 19th, 2018|Categories: Allgemein, Hamburg Open Online University, Interview|Tags: , , , , , , , , , |

  Die Stadt Umdenken_Repenser la ville_ Ein Projekt des Virtuellen Partizipationslabors Postkoloniales Erbe Autorin: Tania Mancheno   "To honour memory is a form of respect." Mancheno: During your stay in Hamburg last February as a guest speaker of the artistic project "Ort_M" in Hamburg, you talked about a social requirement to rethink the museum in terms of place of history (as a space for remembrance), inasmuch as a current living space. You mentioned that museums need a change in the representation of national history. To what extend does this change mean to abandon the idea we had about a [...]

Jürgen Zimmerer fordert in der New York Times einen zentralen Lern- und Gedenkort für den deutschen Kolonialismus

By | September 13th, 2018|Categories: Allgemein|

Das Medieninteresse über den Umgang mit der Kolonialvergangenheit in Deutschland geht weit über die deutschen Grenzen hinaus. "The Big Hole in Germany’s Nazi Reckoning? Its Colonial History", unter dieser provokanten Überschrift brachte die New York Times einen ausführlichen Artikel über den Umgang mit Deutschlands kolonialem Erbe, für den sie auch Prof. Dr. Jürgen Zimmerer befragte. Prof. Zimmerer plädierte dabei für ein mutiges politisches Signal zur Aufarbeitung des kolonialen Erbes und dem Umgang mit dem Völkermord an den Herero und Nama und forderte einen zentralen deutschen Gedenk- und Erinnerungsort für den Kolonialismus. “We urgently need a big, courageous, political signal and [...]

#1 ReprÆsentationen: An Interview with Flower Manase – Curator of the National Museum of Tanzania in Dar-Es-Salaam

By | September 12th, 2018|Categories: Allgemein, Creative Commons, Hamburg Open Online University, Interview|Tags: , , , , , , , , , , , , |

Die Stadt Umdenken_Repenser la ville_ Ein Projekt des Virtuellen Partizipationslabors Postkoloniales Erbe Autorin: Tania Mancheno   “People should note that history is always in circular motion.” Macheno: At our meeting in Hamburg last February, you talked about a social requirement to rethink the museum in terms of a place of history (as a space for remembrance), in as much as a current living space. You mentioned that museums need a culture that values the public space and one which opens the museum to a diverse public. To what extend does this change mean to abandon the classic idea we had [...]