Unsere Ausstellung ‚Oviziere – Somgu‘ eröffnete in Windhoek: Das namibische Fernsehen und die größte Tageszeitung berichten

Die aus dem namibisch-deutschen Projekt der Forschungsstelle ‚Hamburgs (post-)koloniales Erbe‘ entstandene und von der Gerda Henkel Stiftung geförderte Ausstellung ‚Oviziere – Somgu. From Where Do We Speak?‘ erhält anlässlich der Eröffnung in Windhoek auch in Namibia große Aufmerksamkeit. So berichtete der namibische öffentlich-rechtliche Fernsender Namibian Broadcasting Corporation (NBC) über die Veranstaltung. (Zum Video) Die beteiligte Künstlerin und ehemalige Stipendiatin in Hamburg, Vitjitua Ndjiharine, stellt darin das Konzept der Ausstellung vor. Sie basiere auf der Idee multiperspektivischer Betrachtung: Zentral sei „this idea of multivocality, of multiple voices, multiple perspectives coming together to debate a very difficult topic, and this is absolutely [...]

Von |2019-07-31T08:52:41+00:00Juli 31st, 2019|Presseschau|0 Kommentare

„Eine Aneignung der Fotografien durch die Nachkommen der Fotografierten“ – Prof Dr. Jürgen Zimmerer im Deutschlandfunk über die Ausstellung Ovizire-Somgu in Windhoek

Die Ausstellung ‚Oviziere-Somgu: From Where Do We Speak?‘  über die Auseinandersetzung mit der deutsch-namibischen Geschichte und insbesondere den Genozid der Jahre 1904-1908 eröffnete vergangene Woche in der National Art Gallery of Namibia (NAGN). Prof. Dr. Jürgen Zimmerer sprach mit Deutschlandfunk Kultur: Fazit über die von der Gerda Henkel Stiftung geförderte Ausstellung, die auf einem von der Forschungsstelle ‚Hambugs (post-)koloniales Erbe‘ initiierten Kunst- und Geschichtsprojekt beruht. Das Projekt beschäftigt sich mit historischen Fotografien aus Namibia, zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine deutsche Kolonie, die heute in deutschen Museen lagern. Diese Bilder zeigten zahlreiche Menschen, die unter der Kolonialherrschaft lebten, über die [...]

Von |2019-07-18T09:34:41+00:00Juli 18th, 2019|Interview, Presseschau|0 Kommentare

‚Koloniale Fotografien aus Deutsch-Südwestafrika‘ – L.I.S.A.-Videoreihe zum Projekt der Forschungsstelle

Wie ist mit Fotografien aus der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, heute Namibia, umzugehen? L.I.S.A., das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung begleitete das Team der Forschungsstelle ‚Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die frühe Globalisierung‘, wie es dieser Frage auf wissenschaftliche und künstlerische Weise nachging. In dem von Prof. Dr. Jürgen Zimmerer initiierten und von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Projekt ‚Koloniale Fotografien aus Deutsch-Südwestafrika im Museum am Rothenbaum, Kulturen und Künste der Welt‘ bearbeiteten die namibischen Künstler*innen Nashilongweshipwe Mushaandja, Vitjitua Ndjiharine und Nicola Brandt sowie die deutsche Historikerin Ulrike Peters die Fotobestände des ehemaligen Völkerkundemuseums. In Episode 1 besucht das Team das Magazin [...]

Von |2019-06-12T08:17:32+00:00Juni 12th, 2019|Interview, Presseschau|0 Kommentare

„historisch fundierte politische Kunst“ im Hamburger Rathaus: „Unser Afrika“ von Marc Erwin Babej

Anlässlich der Fotoausstellung „Unser Afrika“ heute im Hamburger Rathaus berichtet die FAZ ausführlich über Hamburgs koloniales Erbe und auch die Arbeit der Forschungsstelle. Er versuche „historisch fundierte politische Kunst“ zu machen, bei der es um Irritation gehe, erklärt der Künstler: „Wir beginnen erst nachzudenken, wenn etwas irritiert.“ Die Ausstellung sei wichtig, gerade weil sie provoziere, sagt Prof. Dr. Jürgen Zimmerer, der die Ausstellung wissenschaftlich begleitet und am Dienstag, den 19.6.2018 zu einem Künstlergespräch „über Möglichkeiten und Grenzen der künstlerischen und wissenschaftlichen Aufarbeitung des Kolonialismus“ einlädt (17:00 Bucerius Kunst Forum. Es diskutieren Marc Erwin Babej, Vitjitua Ndjiharine und Prof. Dr. Jürgen [...]

Von |2018-06-18T08:30:47+00:00Juni 18th, 2018|Presseschau|0 Kommentare

Streamlined Streamlines

Die Romantisierung des Hafenlebens spielt eine zentrale Rolle in der Ausstellung Streamlines, welche in den Deichtorhallen zur Zeit besucht werden kann. Eine Untersuchung der Ursachen und komplexen Zusammenhängen hinter der Migration findet nicht statt. von Tania Mancheno Für die Ausstellung Streamlines in den Deichtorhallen lud die Kuratorin Koyo Kouoh internationale Künstlerinnen und Künstler nach Hamburg ein, Ozeane als Orte des Welthandels und der Migration künstlerisch zu untersuchen. Als Ergebnis dieser internationalen Zusammenstellung fokussiert sich die Ausstellung auf die Ressource des Wassers. Damit setzen die Deichtorhallen eine Museumspraxis fort, die bereits im Jahr 2014 im Stedelijk Museum in Amsterdam mit der [...]

Von |2016-07-14T14:19:40+00:00Januar 27th, 2016|Allgemein, Creative Commons, Rezension|0 Kommentare