Save the Date: Prof. Dr. Jürgen Zimmerer über ‚Wissenschaft und Kolonialismus‘ in der Ringvorlesung ‚100 Jahre Universität Hamburg‘ Di. 7.5. 18:00

Unter dem Titel ‚Wissenschaft und Kolonialismus. Die Hamburger Universität vom Kolonialinstitut bis zum Sturz des Wissmann-Denkmals‘ wird Prof. Dr. Jürgen Zimmerer in der Ringvorlesung ‚100 Jahre Universität Hamburg‘ einen Vortrag halten. Termin ist Dienstag, der 7. Mai 2019 im Hauptgebäude der Universität (Edmund-Siemers-Allee 1), Hörsaal C, 18:00 Uhr. Zur Vorlesungsankündigung: https://www.zfw.uni-hamburg.de/oeffentliche-vortraege/programm/15-100-jahre-universitaet-hamburg-rvl-ringvorlesung-teil-5.html

Von |2019-05-02T11:41:31+00:00Mai 2nd, 2019|Termine|0 Kommentare

Denkmalsturz: Arwed Milz im Interview

Diese Woche startet unser Podcast „Denkmalsturz“. In dieser Reihe veröffentlichen wir Interviews mit Zeitzeug*innen und Expert*innen um die Stürze der Denkmäler der beiden  Kolonialoffiziere Hermann von Wissmann (1853-1905) und Hans Dominik (1870-1910) vor dem Hauptgebäude der Universität Hamburg 1967/68 zu beleuchten.   Arwed Milz, Student der Universität Hamburg und SDS-Mitglied ab 1965, erzählt im Interview, wie er die Reihe der Denkmalstürze 1967/68, aber auch die Auseinandersetzung mit dem Denkmal in den Jahren zuvor erlebte – von der anfänglichen Aufklärungsarbeit bis zur tatsächlichen Organisation und Durchführung von Aktionen, Happenings und Sturzversuchen. Dabei zeichnet er ein Bild des historischen Kontextes der [...]

Von |2020-02-18T08:50:23+00:00Februar 27th, 2019|Allgemein, Denkmalsturz, Interview, Podcast|1 Kommentar

#3 ReprÆsentationen: Ein Interview mit Dr. Elina Marmer – Mitglied des Autor*innenKollektiv Rassismuskritischer Leitfaden

  Die Stadt Umdenken_Repenser la ville_ Ein Projekt des Virtuellen Partizipationslabors Postkoloniales Erbe Autorin: Tania Mancheno   Elina Marmer © Elina Marmer Diese Woche präsentiert die Podcastreihe #ReprÆsentationen ein Interview mit der Hamburgerin Dr. Elina Marmer. Dr. Elina Marmer hat intensiv über Rassismus in deutschen Schulbüchern geforscht und geschrieben. Zu ihrer Veröffentlichungen zählen u.a: Rassismus in deutschen Schulbüchern am Beispiel von Afrikabildern (2013) und (zusammen mit Papa Sow) African history teaching in contemporary German textbooks: From biased knowledge to duty of remembrance (2013). Sie ist Mitglied des Autor*innenKollektiv, welches im 2015 den Rassismuskritischen Leitfaden für Schulen herausbrachten.   

#2 ReprÆsentationen: An Interview with Zakarias Mohamed Ali – Member of the Archive of Migrant Memory in Rome

  Die Stadt Umdenken_Repenser la ville_ Ein Projekt des Virtuellen Partizipationslabors Postkoloniales Erbe Autorin: Tania Mancheno   "To honour memory is a form of respect." Mancheno: During your stay in Hamburg last February as a guest speaker of the artistic project "Ort_M" in Hamburg, you talked about a social requirement to rethink the museum in terms of place of history (as a space for remembrance), inasmuch as a current living space. You mentioned that museums need a change in the representation of national history. To what extend does this change mean to abandon the idea we had about a [...]

Meet our team: Vitjitua Ndjiharine, Namibian artist in residence

Vitjitua is a Namibian multidiscipline visual artist who works with both traditional media, such as painting and illustration and digital media to create layered works of art. Her work is personal and introspective, often using bold colors, graphics and, at times, abstract patterns to convey an idea, mood or theme. Foto: Vitjitua Ndjiharine, (c) Laura Ramirez   Logo City Noise, (c) Vitjitua Ndjiharine In 2015 her painting “Metropolis” won third prize at the Labor Arts ‘Making Work Visible’ visual arts contest in New York City. The painting is heavily inspired by the philosophical and aesthetic aspects [...]

Von |2018-04-17T09:32:19+00:00Januar 24th, 2018|Allgemein, Meet our Team|0 Kommentare

Pressemitteilung: Genozid an den Herero und Nama: Deutsch-namibisches Fotoprojekt will Beitrag zur Versöhnung leisten

Mehr als 110 Jahre nach dem Genozid an den Herero und Nama durch die „Kaiserliche Deutsche Schutztruppe“ im damaligen Deutsch-Südwestafrika (Namibia) arbeitet ein deutsch-namibisches Team unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Zimmerer vom Historischen Seminar der Universität Hamburg einen umfangreichen Fundus kolonialer Fotoquellen auf. Sammlung Theodor Wroblewsky, Inv. Nr. 28.39:3. Deutscher Soldat, Herero, Bekleidung und Objekte, Silbergelatine-Abzug, © Museum für Völkerkunde Hamburg Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der "Forschungsstelle Hamburgs (post-)koloniales Erbe" und dem Museum für Völkerkunde Hamburg. Ziel ist es, zur historischen Aufklärung über den Genozid beizutragen und so einen Ansatz zur Versöhnung zu bieten. Das [...]

Von |2018-01-19T09:43:42+00:00Januar 19th, 2018|Allgemein|0 Kommentare

Hamburgs koloniales Erbe: Die Aufarbeitung geht weiter

Der Fortbestand der Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe / Hamburg und die frühe Globalisierung“ ist gesichert! Diese erfreuliche Entscheidung des Hamburger Senats erlaubt die Fortsetzung der seit 2014 begonnenen Projekte und stellt die notwendige Kontinuität sicher. Nachdem  Kultursenator Dr. Carsten Brosda (SPD) in Mitte Oktober in der Hamburger Bürgerschaft ein klares Bekenntnis zur Verstetigung des Pionierprojekt abgegeben hatte, wird in den nächsten Wochen nun die genaue Ausstattung der Forschungsstelle zwischen den beteiligten Behörden, allen voran der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung besprochen. Lesen Sie hier mehr dazu.

Von |2017-11-09T10:21:15+00:00November 9th, 2017|Allgemein|0 Kommentare

„Wir suchen die Handelswege“: Prof. Dr. Jürgen Zimmerer über Provenienzforschung in Hamburg

Im Interview mit der taz spricht Prof. Dr. Jürgen Zimmerer über Provenienzforschung in Hamburg, Kolonialismus und Raubkunst. Das bewilligte Großprojekt zur Erforschung der "Benin-Bronzen" könnte "zu einem internationalen Leuchtturmprojekt werden", so Zimmerer. Diese Bronzen seien ein „Hinweis auf kulturelle Höchstleistungen in Afrika, die man im Zuge des Kolonialismus nicht wahrhaben wollte. Sie sind kulturell enorm wertvoll und auch deshalb interessant, weil sie für koloniale Raubkunst stehen", erläutert er. An die 4000 Bronzen befinden sich in  Museen des Globalen Nordens. Aufgrund ihrer ästhetischen Hochwertigkeit gehören die wertvollen Objekte stets zum Kernbestand der Sammlungen - sei es im British Museum oder dem [...]

Von |2017-09-01T11:29:49+00:00August 31st, 2017|Allgemein, Interview|0 Kommentare

#12 Angedockt: Alle Augen auf den Hafen! Ein Rückblick auf „Theater der Welt“ in Hamburg und seine Themen: Globalisierung, Flucht, Migration.

Von Caroline Herfert Vor kurzem widmete 3sat dem Festival „Theater der Welt“, das vom 25. Mai bis 11. Juni 2017 in Hamburg stattfand, einen ausführlichen Beitrag. Als Kooperation zwischen dem Thalia Theater und Kampnagel erklärte das internationale Festival, das alle zwei bis drei Jahre in einer anderen deutschen Stadt ausgerichtet wird, die Hansestadt für beinahe drei Wochen zum „Hafen für die Künstler*innen der Welt“.[1] Foto: "Theater der Welt", Festivalzentrale am Baakenhöft, (c) Caroline Herfert Einige der gezeigten Produktionen und die Theaterschaffenden dahinter präsentiert der Journalist und Moderator Eric Mayer in der 30-minütigen 3sat-Sendung „Theater: ein Fest!“. Er bespricht [...]

Von |2017-08-31T15:11:34+00:00Juli 26th, 2017|Allgemein, Theater der Welt|0 Kommentare

Kolonialismusforschung ist Zukunftsforschung: Nur wer dem Ist-Zustand ins Auge blickt, kann sich für die Zukunft wappnen

Die Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit ist Zukunftsforschung. Im Interview mit Daniel Meßner von der Universität Hamburg unterstreicht der Leiter der Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe“, Prof. Dr. Jürgen Zimmerer, die Bedeutung der Erforschung der historischen Entstehung des Kolonialismus. Denn dieser sei untrennbar mit der Globalisierung verbunden. „Europa wurde zu Europa auch auf dem Rücken der Kolonisierten“, so Zimmerer. Auch wenn es berechtigte Kritik an der Globalisierung gäbe, sei diese nicht zurückzudrehen. Zimmerer: „Die Zukunft Europas beruht auch darauf, dass wir dem Ist-Zustand ins Auge blicken.“ Lesen Sie das ganze Interview im Newsroom der Universität Hamburg: https://www.uni-hamburg.de/newsroom/forschung/2017-06-01-zimmerer-kolonialismus.html

Von |2017-06-08T09:13:00+00:00Juni 8th, 2017|Allgemein, Interview|0 Kommentare