#3 ReprÆsentationen: Ein Interview mit Dr. Elina Marmer – Mitglied des Autor*innenKollektiv Rassismuskritischer Leitfaden

  Die Stadt Umdenken_Repenser la ville_ Ein Projekt des Virtuellen Partizipationslabors Postkoloniales Erbe Autorin: Tania Mancheno   Elina Marmer © Elina Marmer Diese Woche präsentiert die Podcastreihe #ReprÆsentationen ein Interview mit der Hamburgerin Dr. Elina Marmer. Dr. Elina Marmer hat intensiv über Rassismus in deutschen Schulbüchern geforscht und geschrieben. Zu ihrer Veröffentlichungen zählen u.a: Rassismus in deutschen Schulbüchern am Beispiel von Afrikabildern (2013) und (zusammen mit Papa Sow) African history teaching in contemporary German textbooks: From biased knowledge to duty of remembrance (2013). Sie ist Mitglied des Autor*innenKollektiv, welches im 2015 den Rassismuskritischen Leitfaden für Schulen herausbrachten.   

#7 Angedockt: Der schmale Grat der Komik und die Abgründe von Rassismus: „Underground Railroad Game“ und „In 80 Tagen um die Welt“ im Programm von „Theater der Welt“.

Von Caroline Herfert Wie umgehen mit Rassismus im Theater? Rassistische Stereotype von people of colour darstellen oder nicht darstellen, das ist hier die Frage: Dürfen und sollen Klischees auf der Bühne dargestellt werden, um sie zu dekonstruieren oder reproduzieren sie damit automatisch kolonial-rassistische Denkmuster? Die Möglichkeit zur Reflexion dieser brisanten Frage bietet derzeit „Theater der Welt“. Im Rahmen des Festivals waren zeitgleich zwei Sprechtheaterproduktionen zu sehen, die sich in einem komischen Genre mit Rassismus, Stereotypen und der Weissen Norm auseinandersetzen: „Underground Railroad Game“ des New Yorker Theaterzentrums Ars Nova, und „In 80 Tagen um die Welt“ des Düsseldorfer Schauspielhauses. Es [...]

Von |2017-08-31T15:41:30+00:00Juni 5th, 2017|Allgemein, Rezension, Theater der Welt|0 Kommentare

#2 Nachwort: Interview mit Prof. Dr. Michael Zeuske über „Atlantic Slavery“ und Versklavungen im 21. Jahrhundert

Foto: Alexander Gischler CC-BY-NC-SA 4.0 Im #2 Nachwort sprechen wir mit Prof. Dr. Michael Zeuske über das schwierige und weitreichende Erbe der Versklavungen in den modernen europäischen Nationalstaaten. Wir interviewten ihn nach seinem Vortrag "Deutsche Sklavenhändler der Atlantic Slavery" (siehe Video) zu den spezifischen Sensibilitäten, die Geschichte der Versklavung unabhängig von der Frage der Hautfarbe zu erforschen. Gutes Zuhören, Tania Mancheno  #2 Nachwort: Interview mit Prof. Dr. Michael Zeuske über "Atlantic Slavery" und Versklavungen im 21. Jahrhundert ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

#1 Nachwort: Interview mit Heidemarie Wieczorek-Zeul über Rassismusprävention und Entwicklungszusammenarbeit

Alexander Gischler CC-BY-NC-SA 4.0 In der Podcastreihe Nachwort stellen wir die eingeladenen Referentinnen und Referenten der Ringvorlesung "Hamburg: Deutschlands Tor zur kolonialen Welt" vertiefende und weiterführende Fragen. Die Ziele von Nachwort sind, die zentralen Thesen des Vortrages in einer nicht ausschließlich akademischen Sprache zu formulieren. Hierbei sollen die Zusammenhänge zwischen dem kolonialen Erbe und den Machtverhältnissen der Gegenwart illustrieren werden – mit Bezug zum Vortrag und darüber hinaus. Diese Woche beginnen wir unsere Reihe Nachwort mit dem achtminütigem Interview der ehemaligen Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: Heidemarie Wieczorek-Zeul. Nach ihrem Vortrag (siehe Video) erläuterte sie Möglichkeiten den individuellen und kollektiven Rassismus zu verlernen. Gutes [...]

Ringvorlesung: „Hamburg: Deutschlands Tor zur kolonialen Welt. Über den Umgang mit einem schwierigen Erbe“ (20.4.2016 – 13.7.2016)

Hamburg ist wie keine zweite deutsche Stadt mit der Geschichte des Kolonialismus verbunden. Deutschlands "Tor zur Welt" war ein Tor zu kolonialen Welt. Zu Recht ist die Hansestadt als die "Kolonialmetropole des Kaiserreiches" neben Berlin bezeichnet worden. Während in Berlin die politischen Entscheidungsträger des zwischen 1884 und 1918 existierenden deutschen Kolonialreiches ansässig waren, steht die Hansestadt für einen weit davor beginnenden und weit darüber hinausreichenden Austausch und Kontakt. Über lange Jahrhunderte (bis weit in die Mitte des 20. Jahrhunderts) handelte man mit Kolonien, ehemaligen Kolonien oder Kolonialmächten, kaufte oder verkaufte Kolonialwaren (und auch Menschen). Als erste deutsche, ja europäische Metropole [...]

Von |2017-01-18T17:28:48+00:00Februar 4th, 2016|Allgemein, Termine|6 Kommentare